Zakopane. Die Tatra Perle

Górale
Zakopane, situé dans une belle vallée sous les Tatras, est le berceau du tourisme montagnard polonais. Cette ville est appelée la capitale d’hiver de la Pologne, mais elle est aussi attractive en été. Beaucoup de touristes y viennent à cause des Tatras mais la ville même est aussi très intéressante, donc même quand le temps n’est pas favorable pour les randonnées dans les montages, on ne va pas s’y ennuyer.

Ein Symbol von Zakopane ist der Zakopane-Stil, der mit der Tatra-Landschaft wunderschön harmonisiert. Der Stil entstand Ende des 19. Jh. und sein Begründer war Stanisław Witkiewicz, Vater des berühmten Witkacy. Das älteste, nach dem Entwurf von Witkiewicz erbaute Gebäude ist die Villa Koliba, die aus Holz als Kammkonstruktion in den Jahren 1892-93 errichtet wurde; heute sitzt hier das Museum des Zakopane-Stils. Eine besondere Formschönheit präsentiert das spätere Haus Pod Jedlami mit einer hohen Steinuntermauerung, zahlreichen Traufen, Mansarden und bildhauerischen Dekorationen. Ein klassisches Beispiel für den Zakopane-Stil ist die kleine Kapelle auf Jaszczurówka.
Viele Gebäuden im Zakopane-Stil befinden sich an einer der berühmtesten Straßen Polens: Krupówki. An dieser Fußgängerzone schlägt das Herz der Stadt. Es gibt hier zahlreiche Souvenirläden, Restaurants, wo regionale Spezialitäten gekostet werden können, Stände mit Goralen-Käse (darunter dem bekanntesten geräucherten Oscypek), aber  auch Cafés, Pubs und Nachtklubs. Hier steht auch eines der gelungeneren, im Zakopane-Stil erbauten Bauten, der Sitz des Tatra Museums. Wunderschöne Sammlungen stellen die Natur der Tatra, die Tatra-Touristikgeschichte und die Folklore der Podhale-Goralen vor.


Seitdem Zakopane für den Tourismus im 19. Jh. vom Doktor Tytus Chałubiński entdeckt worden ist, zog es viele Kulturmenschen an. Davon zeugen kleinere Museumsausstellungen der Stadt, die dem Dichter Jan Kasprowicz, dem Komponisten Karol Szymanowski oder dem Schriftsteller Kornel Makuszyński gewidmet wurden. Viele bekannte Polen, die ihr Schicksal mit Zakopane verbunden hatten, wurden auf dem kleinen Friedhof auf Pęksowy Brzysk begraben. Hier ruhen u. a. Tytus Chałubiński, Stanisław Witkiewicz und sein Sohn, der Schriftsteller, Maler und Philosoph Stanisław Ignacy Witkiewicz, genannt Witkacy, Dichter Kazimierz Przerwa-Tetmajer, Schriftsteller Władysław Orkan und Kornel Makuszyński, sowie berühmte Sportler: Bronisław Czech, Helena Marusarzówna und Stanisław Marusarz, schließlich der Gründer des Freiwilligen Tatra-Rettungsdienstes, General Mariusz Zaruski. Gleich daneben steht die älteste Kirche von Zakopane, die hölzerne St.-Klemens-und-Gottesmutter-von-Tschenstochau -Kirche von 1847.
Einige Kilometer vom Zentrum entfernt erhebt sich dagegen einer der jüngsten Kirchen der Stadt, das Sanktuarium der Gottesmutter von Fatima auf Krzeptówki. Errichtet wurde es in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts als Votum für die Rettung des Lebens von Papst Johannes Paul II. nach dem Attentat auf sein Leben 1981.
Eine der neuesten Attraktionen von Zakopane ist der moderne Aqua Park, wo Geothermiequellen genutzt werden. Man kann hier baden, eine Wassermassage nehmen und gleichzeitig die Aussicht auf den Giewont-Gipfel genießen!

Sehenswert in der Umgebung !
Kasprowy Wierch (1985 m ü.d.M.) –  auf den Gipfel fährt von Kuźnice aus eine Seilbahn.
Morskie Oko, ein Gebirgssee am Fuße des höchsten Gipfels Polens, dem Rysy (2499 m ü.d.M.), wohin ein bequemer Asphaltfußweg führt. Kurze Spaziergänge führen aus Zakopane in die wunderschönen Täler: Strążyska und Białego.
Gubałówka, wohin man auch mit der Gebirgsbahn hochfahren kann. Von hier erstreckt sich eine unvergessliche Aussicht auf das Tatra-Gebirge.
Aquaparks in Szaflary und Bukowina Tatrzańska mit heißen Quellen aus dem Erdinneren.
Chochołów eine Ortschaft, in der fast alle Häuser im Dorf alte Goralen–Bauernhütten sind, erbaut aus mächtigen Tannenstämmen als Kammkonstruktion. Die Bauernhütten, quer zur Dorfsstrasse ausgerichtet, bilden in ganz Podhale einen einmaligen Gebäudekomplex.

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